Die geistige Welt ist nicht dein Kumpel
Warum deine „geistige Führung“ möglicherweise anders funktioniert, als du denkst und warum sich das oft wie deine eigene Entscheidung anfühlt.
Ich dachte am Anfang, ich würde als Medium Antworten bekommen. Ich dachte, ich würde geführt werden. So eine Art hilfreicher geistiger Kundenservice, der mir auf meine Fragen freundlich, klar und möglichst direkt antwortet.
Was dann geschah, war zugegeben effektiv – aber sagen wir es so: Der Kundenservice hatte ein eigenes Verständnis von „hilfreich“.
Denn ich habe nicht nur gelernt, Antworten zu erhalten. Ich habe gelernt, wie Antworten entstehen. Und noch viel wichtiger: Wer sie überhaupt gibt und warum sie genau so gegeben werden, wie sie von Medien verstanden werden.
In diesem Artikel zeige ich dir unter anderem, warum ich mich über Jahre hinweg mit meinem geistigen Gesprächspartnern abgemüht habe, warum er konsequent seinem eigenen Plan gefolgt ist und mit welcher Eleganz ich dabei gelenkt wurde – damals wie heute. Denn die Informationsquellen der Medien sind nicht das, was viele glauben zu wissen. Und was dahinter steckt, ist nicht nur komplexer, sondern manchmal auch ein wenig… nennen wir es strategischer, als es die üblichen spirituellen Erklärungen nahelegen.
Warum ich zum Medium wurde
Alles fing damit an, dass ich ungewöhnliche Erlebnisse hatte, die überaus unterhaltsam waren, bis ich mir die unangenehme Frage stellte, warum es so etwas überhaupt geben kann und wer sich das eigentlich ausgedacht hat.
Ich bin nicht der klassische Spirituelle. Ich habe nicht als Medium angefangen, weil ich plötzlich erleuchtet war, sondern weil mir die üblichen Erklärungen aus der esoterischen Szene zu meinen Erlebnissen einfach zu schwammig waren. Diese Erklärungsversuche erinnerten oft an philosophische Essays, die vermutlich sehr tiefgründig waren, aber so formuliert, dass man sich nach dem Lesen fragte, ob man etwas nicht verstanden hatte, oder ob da einfach nichts Verständliches drin stand.
Also habe ich beschlossen, selbst gezielt nachzufragen, damit alles sozusagen aus erster Hand zu mir gelangt. Und so kam ich dann im Jahr 2018 auf die glorreiche Idee, die sogenannte Akasha-Chronik für mich zu öffnen. Meine Erwartungen waren groß und größer war das Martyrium, das damit seinen Anfang nahm, ohne dass ich es damals als solches erkannt habe.
Und genau darin liegt die eigentliche Kunst eines geistigen Gesprächspartners.
Warum jemand überhaupt zum Medium wird
Wenn man sich anschaut, wie Menschen zu Medien werden, wirkt es zunächst wie eine ganz normale Entscheidung: Interesse, erste Erfahrungen, ein bisschen Neugier, und irgendwann beschließt man, diesen Weg bewusst weiterzugehen. So zumindest die Version, die man sich selbst ganz gut erklären kann.
Meine Erfahrung war etwas anders.
Rückblickend hatte ich nie wirklich das Gefühl, diese Entscheidung vollständig selbst getroffen zu haben. Vielmehr entstand sie aus einer Reihe von Impulsen und Erfahrungen, die so geschickt ineinandergriffen, dass sie am Ende wie meine eigene Überzeugung wirkten. Genau darin liegt der entscheidende Punkt:
Nicht der Mensch entscheidet sich, ein Medium zu werden. Er wird schrittweise in diese Entscheidung gelenkt – von etwas, das später als Informationsquelle auftritt und offenbar ein recht gutes Verständnis davon hat, wie man nachhaltige Überzeugungen konstruiert.
Was ich hier beschreibe, basiert auf den Informationen, die ich seit 2019 als Medium empfangen und in den Akasha-Interviews dokumentiert habe. Über die Zeit hat sich daraus ein Bild ergeben, das nicht nur in sich schlüssig ist, sondern sich auch auffällig gut mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.
Eine aus innerer Überzeugung getroffene Entscheidung wirkt erstaunlich stabil, selbst gegenüber gut gemeinten und nachvollziehbaren Ratschlägen. Sie mobilisiert Kräfte, von denen man vorher nicht wusste, dass man sie hat, und genau darauf scheint es der spätere geistige Gesprächspartner abgesehen zu haben. Denn nur wer glaubt, aus eigenem Antrieb zu handeln, ist auch bereit, die weniger angenehmen Seiten dieses Weges mitzutragen. Und davon gibt es einige.
Wenn ich jemandem erzählt habe, dass ich auch als Informationsmedium tätig bin, folgte meist ein ähnliches Muster: ein kurzer Moment der Überraschung, gefolgt von einem vorsichtigen „Aha… interessant“ oder einem ehrlichen „Hää?“. Danach wurde das Thema in der Regel elegant vermieden, was ich niemandem verübeln kann.
Vor diesem Hintergrund wirkt es eher unwahrscheinlich, dass sich jemand freiwillig und hoch motiviert für diesen Weg entscheidet. Und genau deshalb braucht es einen Impuls, der stark genug ist, um diese Entscheidung im Bewusstsein zu verankern. Idealerweise so, dass sie sich wie die eigene Idee anfühlt. Am besten wie eine Idee, die schon lange da war, sich aber erst im richtigen Moment zu erkennen gibt. Hat dieser Impuls erst einmal gegriffen, beginnt die eigentliche Arbeit.
Ab diesem Punkt geht es nicht mehr darum, ob man den Weg geht, sondern wie konsequent man ihn weiterverfolgt. Und genau hier kommen Mechanismen ins Spiel, die man rückblickend nur schwer anders bezeichnen kann als gezielte Einflussnahme –oder, wie ich es beschreiben würde: Manipulation.
Aus Sicht des späteren geistigen Gesprächspartners dürfte das ein durchaus erfolgreicher Moment sein. Der Kontakt steht, der Prozess läuft, und der Mensch ist motiviert – aus freien Stücken, versteht sich. Zumindest glaubt er das.
Was folgt, ist eine schrittweise Lenkung, bei der Gedanken, Emotionen und Informationen so zusammenspielen, dass sich alles weiterhin wie die eigene Entscheidung anfühlt, was zugegebenermaßen eine ziemlich elegante Lösung ist. Denn würde man in diesem Moment vollständig erkennen, was eigentlich passiert, könnte man den Prozess jederzeit abbrechen. Und das wäre sicherlich nicht im Sinne des späteren geistigen Gesprächspartners.
Und wenn ich ehrlich bin: Ich würde es wahrscheinlich ähnlich machen.
Nicht aus Bosheit, sondern weil es schlicht der effektivste Weg ist, ein Ziel zu erreichen, auch wenn der Weg für die betroffene Person gelegentlich etwas… intensiver ausfällt.
Da stellt sich doch die berechtigte und grundlegende Frage:
Wer oder was ist eigentlich dieser geistige Gesprächspartner, von dem ich ständig rede?
Meine Erklärung dazu wird vermutlich einige überraschen, besonders diejenigen, die ihre Verbindung zur geistigen Welt als eindeutig und wohlwollend erleben.
Wer der geistige Gesprächspartner ist
Ich habe seit vielen Jahren sozusagen eine Standleitung zu meinem geistigen Gesprächspartner. Ich kann jederzeit im Geiste eine Frage stellen und erhalte darauf unmittelbar eine Antwort, die ich seitenweise als eine Art Diktat niederschreibe. Dabei bleibt es allerdings nicht. Ich diskutiere diese Inhalte auch, stelle Rückfragen und dränge gelegentlich darauf, dass die Antworten etwas kompakter ausfallen. „Auf den Punkt kommen“ trifft es sicherlich besser. Das funktioniert unterschiedlich gut.
Mein geistiger Gesprächspartner neigt dazu, ausführlich zu antworten, unabhängig davon, ob ich daran gerade interessiert bin oder nicht. Gerade am Anfang führte das regelmäßig zu Diskussionen, die man wohl als lebhaft bezeichnen könnte.
Wichtig ist jedoch: Die Antworten kommen nur, wenn ich frage. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich in der Zwischenzeit in Ruhe gelassen werde. Doch dazu später mehr.
Im Laufe der Jahre habe ich bewusst darauf verzichtet, meinem Gesprächspartner einen Namen zu geben oder danach zu fragen. Stattdessen habe ich versucht, aus seinen Informationen und meinen eigenen Erfahrungen ein Bild zu entwickeln, das erklärt, womit ich es hier eigentlich zu tun habe.
Und dieses Bild führt zu einer Erkenntnis, die zunächst irritierend wirken kann:
Der geistige Gesprächspartner ist kein fremdes Wesen.
Er ist das Medium selbst.
Nicht im Sinne eines Unterbewusstseins, wie es vielleicht angenommen wird, sondern als eine erweiterte Form der eigenen Persönlichkeit. Als eine Instanz, die über mehr Erfahrung, Wissen, Perspektive und ein umfassenderes Gesamtverständnis verfügt als das aktuell bewusste Ich der Person.
Mein geistiger Gesprächspartner bezeichnet diese Instanz – also sich selbst – als das „oberschwellige Bewusstsein“.
Um sich das vorzustellen, hilft ein einfaches Beispiel:
Nehmen wir an, jemand erwacht aus einem intensiven Traum. Im Traum ist man vollständig in eine vergangene Situation eingebunden, erlebt die damaligen Handlungen und trifft Entscheidungen. Erst beim Aufwachen wird einem bewusst, dass man sich eigentlich in einem erweiterten Kontext befindet, in dem vieles bereits geschehen ist und anders eingeordnet werden kann.
Im Traum agiert der Träumer mit einer Persönlichkeit aus der Vergangenheit. Im Wachzustand unterscheiden sich diese beiden Bewusstseinszustände im Wesentlichen durch die Erkenntnisse und das Wissen, das bis zur Gegenwart hinzugekommen ist.
In Bezug auf das oberschwellige Bewusstsein: Das oberschwellige Bewusstsein wäre demnach das Ich der Person, das über mehr Wissen und Erfahrung verfügt, als das Ich auf der Erde, das – ähnlich wie im Traum – seine Erfahrungen macht. Beide sind nicht getrennt, sondern Ausdruck derselben Persönlichkeit, jedoch auf unterschiedlichen Ebenen von Erfahrung und Verständnis.
Zusammengefasst bedeutet das: Die meisten Medien stehen nicht mit einem externen Wesen in Kontakt, sondern mit einer erweiterten Form ihres eigenen Bewusstseins.
Die Informationsübertragung erfolgt dabei in unterschiedlichen Formen: als Gedanken, Gefühle, Eingebungen oder, wie in meinem Fall, als strukturierte Diktate.
Für mich persönlich hat diese Erkenntnis übrigens wenig an der Dynamik verändert.
Die Zusammenarbeit mit „mir selbst“ ist nach wie vor herausfordernd.
Kommen wir nun zu den vielfältigen Formen der Beeinflussung oder, wie ich es nennen würde, den Mechanismen der Manipulation.
Die Mechanismen der Beeinflussung
Wenn man den bisherigen Gedankengang konsequent weiterführt, ergibt sich eine Frage, die ich mir rückblickend vermutlich deutlich früher hätte stellen sollen:
Warum hatte ich über Jahre hinweg das Gefühl, mit etwas zu diskutieren, das mir in vielen Punkten überlegen ist, aber erstaunlich wenig Interesse daran zeigt, mir die Sache einfach zu machen?
Die naheliegendste Erklärung wäre, dass es sich um einen Lernprozess handelt. Dass Reibung notwendig ist, um Entwicklung zu ermöglichen. Und das stimmt auch – zumindest ist es eine sehr schöne Erklärung.
Allerdings hat sich mit der Zeit gezeigt, dass diese Sichtweise etwas unvollständig ist. Denn neben diesem Prozess lief noch etwas anderes – etwas, das sich nicht sofort erkennen lässt, aber rückblickend kaum zu übersehen ist: eine sehr gezielte Lenkung. Nicht so, dass man sich fremdgesteuert fühlt. Das wäre zu auffällig. Eher so, dass man den festen Eindruck hat, selbst auf eine Idee gekommen zu sein, und sich im besten Fall sogar noch dafür lobt. Ich spreche da aus Erfahrung.
Viele der Gedanken, von denen ich lange überzeugt war, sie seien das Ergebnis meiner eigenen Schlussfolgerungen, haben sich später als erstaunlich gut platzierte Impulse herausgestellt. Teilweise sogar als vollständige Gedankengänge, begleitet von Gefühlen, die ihnen eine besondere Überzeugungskraft verliehen haben. Was im Nachhinein betrachtet fast schon beeindruckend ist. Denn diese Form der Beeinflussung hat einen entscheidenden Vorteil: Sie fühlt sich nicht wie Beeinflussung an.
Solange man glaubt, selbst auf eine Erkenntnis gekommen zu sein, gibt es keinen wirklichen Anlass, sie infrage zu stellen. Warum auch, man war ja schließlich dabei, als man sie „erdacht“ hat.
Erst mit etwas Abstand wird sichtbar, dass bestimmte Entwicklungen weniger zufällig waren, als sie sich angefühlt haben. Und genau an diesem Punkt wird es interessant. Denn das, was ich früher noch vorsichtig als „Führung“ oder „Lernprozess“ bezeichnet hätte, lässt sich heute deutlich präziser benennen: Manipulation.
Nicht zwingend im negativen Sinne, sondern vielmehr als eine ausgesprochen effiziente Methode, um ein Ziel zu erreichen.
Warum die geistige Welt nicht dein Kumpel ist
Wenn ich auf das zurückblicke, was ich in diesem Artikel beschrieben habe, wird eine Sache deutlich: Die geistige Welt ist nicht dein Kumpel.
Sie begleitet dich nicht, unterstützt dich nicht und macht dir den Weg nicht leichter, nur weil sie dir wohlgesonnen ist. Zumindest nicht in dem Sinne, wie wir es aus zwischenmenschlichen Beziehungen kennen.
Was stattdessen stattfindet, ist ein Prozess, der deutlich zielgerichteter ist, als es oft dargestellt wird.
Die Kommunikation folgt keinem Bedürfnis nach Nähe, sondern einem klaren Ziel. Gedanken entstehen nicht immer zufällig, sondern werden in bestimmte Richtungen gelenkt, während Erkenntnisse nicht zwangsläufig das Ergebnis freier Überlegungen sind.
Das bedeutet nicht, dass dieser Prozess gegen den Menschen gerichtet ist. Aber es bedeutet auch nicht, dass er sich an dessen Vorstellungen und Vorlieben orientiert. Und genau darin liegt der entscheidende Unterschied.
Die geistige Welt ist kein Freund, aber auch kein Gegner. Sie ist ein System, das wirkt – unabhängig davon, ob wir ein Medium darstellen oder nicht, und ob wir es so wollen oder nicht.
Alles, was ich hier beschrieben habe, basiert auf meinen persönlichen Beobachtungen, meinen Erfahrungen als Medium und den Informationen, die ich über Jahre hinweg in den Akasha-Interviews dokumentiert habe. Ich habe diese Inhalte nicht einfach nur von meinem geistigen Gesprächspartner übernommen, sondern analysiert, hinterfragt und mit meinen eigenen Erlebnissen abgeglichen.
Das Ergebnis ist kein endgültiges Urteil, sondern ein Versuch, einen Prozess zu beschreiben, der sich nur schwer in einfache Kategorien einordnen lässt. Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem man beginnen sollte, genauer hinzusehen. Nicht, um Antworten zu finden, die sich gut anfühlen, sondern um zu verstehen, wie und warum sie überhaupt entstehen.
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit
Frank Hafer
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Danke für diese Offenheit.
Deine Geschichte deckt sich in gewisser Weise mit der Story von einem anderen deutschsprachigen Medium, das ich vor kurzem im Netz gefunden habe … und das finde ich sehr spannend.
Vielleicht sind wir wirklich nur "Avatare" von Spielern in der geistigen Welt. Wobei die Spieler die Herausforderung bekommen haben, dass ihr Avatar nicht immer genau das macht, was der Spieler möchte und der Avatar manchmal sogar hinter die Kulissen blicken kann und damit noch mehr Herausforderungen entstehen können ;-) Aber was tut man nicht alles als Spieler, um Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und damit zu wachsen.
Wie Du siehst ist mein Zugang zu diesem Thema sehr offen und bin sehr daran interessiert mehr über - nennen wir es mal “den oder gar unseren erweiterten Bewusstseinsraum” zu erfahren bzw. eine Perspektive zu bekommen, wie die sogenannte “geistige Welt” noch gesehen werden kann. Ich bin kein großer Freund der einschlägigen Bewusstseins- oder Eso-Szene, die aus meiner Sicht vieles in den Bereich des Mystischen, Übernatürlichen oder Religiösen stellt - mich beeindrucken eher realistische, eher bodenständige Erklärungen ohne viel “Gedöns”.
Natürlich weiß es niemand genau! Niemand von uns hat einen handfesten, messbaren, wiederholbaren Beweis, wie es tatsächlich ist - aber für mich reichen da - in diesem Stadium der "Erforschung der geistigen Welt" - die sich verdichtenden “Indizien” ;-)
Dazu verfolge ich nun die Akasha-Interviews https://akasha-interview.de/ schon einige Jahre und die enorme Tiefe und Schlüssigkeit der Informationen beeindruckt mich sehr. Wenngleich ich sagen muss, dass ich einiges - auch nach ein mehrmaligem Lesen nicht kapiert habe oder kapieren wollte bzw. einiges mich nicht so erreicht - aber grosso modo haben mich die Infos über Vieles neu nachdenken lassen und meine Perspektiven auf Alles was ist sehr bereichert. Danke und weiter so - auch wenn es mühsam ist ;-)
Wie die geistige Welt mit jedem von uns agiert geht ja bei den meisten nicht darum ob wir zu einem Medium werden, das können ja beliebige Schulungen sein. Beim Lesen musste ich unwillkürlich daran denken, was bei mir gerade so abgeht. Ich bin gekündigt worden, und genau dieses ganze auf und ab fühlt sich wie eine heftige Schulung an. Vor kurzem konnte ich mir überhaupt keinen Reim darauf machen, was plötzlich für ein emotionales Chaos in mir entstanden ist, als ich ein Vorstellungsgespräch hatte, und dachte, was für ein veralteter Laden, mir aber Interesse entgegengebracht wurde. Ich habe einen Tag Fieber bekommen und ein paar Tage später Schwindel mit leichter Übelkeit. Und es geht weiter mit dem hin und her. Wenn ich mir bei irgendetwas Hoffnung mache, dann stell ich plötzlich auch das in Frage und fühle mich zerrissen. So gerne würde ich wissen was kommt. Mach ich mich selbstständig und verfolge meine eigenen Projekte? Finde ich eine passende Firma? Kann ich nein sagen, wenn mich wer einstellen will, ich aber irgendwie doch nicht will? Alles was ich sicher weiß ist, dass was Gutes kommt, und dass ich vertrauen sollte, aber das ist schwer.
Frank, auf Grund meiner momentanen Lage kann ich dich gerade besonders gut verstehen was du da schon durch gemacht hast. Vielleicht checken wir in der Regel gar nicht dass wir geschult werden und flüchten zu oft in sichere Häfen, in denen wir dann in irgendwelchen selbst erschaffen Schleifen uns selbst gefangen halten.