17 Kommentare
Avatar von User
Avatar von Anja

Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Text, der gängige Vorstellungen in Frage stellt und Schritt für Schritt mit nachvollziehbarer Argumentation eine andere, freiere Sichtweise entwickelt.

Mir selbst haben die thematisch weitergehenden Informationen aus dem Blog der Akasha-Interviews schon geholfen, einen nahestehenden Menschen bei seinem Übergang zu begleiten und auch selbst befreiter damit umzugehen. Vielen Dank für das wertvolle Wissen, was Du uns zugänglich machst.

Avatar von Frank Hafer

Das freut mich und vielen Dank für dein Vertrauen.

Avatar von Kurt Huber

Wow - das ist eine interessante Hypothese. Wir werden es erst mit Sicherheit erfahren, wenn es bei uns soweit ist und der Tod um die Ecke biegt.

Auf jeden Fall macht mich diese Aussicht gleich mal gelassener und das ist ja schon mal was ;-)

Avatar von Frank Hafer

Gelassenheit ist das A und O. Vielen Dank für dein Interesse.

Avatar von DayNie
Mar 29Bearbeitet

Danke für deine Worte. Ich seh das aber etwas anders.

Die Idee, dass „das hier nicht alles ist“,nimmt dem Jetzt die Schärfe.

Die Konsequenz.

Das Gewicht.

Was, wenn es eben doch alles ist?

Kein zweites Level. Kein kosmischer Rückspiegel. Kein „eigentlich war das nur eine Erfahrung“. Vielleicht liegt der eigentliche Fehler schon im Blickwinkel.

Eugen Rosenstock-Huessy würde sagen: Wir sehen Zeit falsch.

Nicht wir haben Zeit. Zeit hat uns.

Wir stehen nicht außerhalb des Lebens und beobachten es,

sondern wir werden von Vergangenheit gerufen,

von Zukunft gefordert

und im Jetzt gesprochen.

Der Tod ist dann kein „Ereignis am Ende der Zeit“ , sondern ein Wechsel der Perspektive auf sie.

Vielleicht ist es deshalb so schwer, ihn zu verstehen:

Weil wir versuchen, ihn aus einer Position zu begreifen, die es danach gar nicht mehr gibt. Oder einfacher gesagt: Du willst das Ende sehen, während du noch mitten im Satz steckst. Nur das hier. Dieser Atem. Diese Entscheidung. Diese eine verdammte Chance, die nicht wiederholt wird. Dann bekommt plötzlich alles eine andere Farbe:

Nicht weniger Bedeutung

sondern mehr. Nicht weniger Tiefe

sondern mehr Verantwortung.

„Der Tod beendet nicht das, was wir sind“ klingt schön.

Fast zu schön.

Vielleicht beendet er genau das:

Dich. Mich. Uns. Punkt.

Und genau deshalb

ist dieses Leben kein Trailer.

Sondern der einzige Film, der je läuft.

Avatar von Frank Hafer

Vielen Dank für Deine Sicht auf die Dinge.

Avatar von Andreas Tourtouras

Wieder eine sehr gute Zusammenfassung. Daaanke Frank!!!

Avatar von Frank Hafer

Danke für das Lob. 👍

Avatar von Brigitte PH

Deine Ausführungen sind mir sehr vertraut, zum einen durch unterschiedliche spirituelle Schulungen, die ich durchlaufen habe, zum anderen durch Konzepte, mit denen ich mich intensiv beschäftig(t)e. Die Geistige Welt sagt, was Du auch beschreibst: “Aus unserer Sicht gibt es keine Schuld, nur Erfahrungen.” Das ist ein Brocken, den ich immer noch sehr schwer bis überhaupt nicht schlucken kann, weil es für mich den Beigeschmack der Bagatellisierung von u. U. schwersten Traumata hat. Manche gehen sogar so weit zu sagen, Menschen (Tiere) inkarnieren, um die Erfahrung des Opfer- bzw. Täter-Seins zu machen. Puh.

Avatar von Frank Hafer

Ich verstehe gut, was du meinst. Genau an der Stelle wird es schwierig, weil es schnell so wirken kann, als würde Leid relativiert.

Alles, was wir im menschlichen Leben erfahren, ist für uns absolut real. Wir erleben es körperlich, emotional, psychologisch und auch gesellschaftlich. Gerade deshalb lassen sich dramatische oder traumatische Erfahrungen nicht einfach wegdiskutieren. Da gebe ich dir vollkommen recht.

In dem Artikel ging es aber bewusst darum, einmal nicht aus dieser menschlichen Perspektive zu schauen, sondern das Ganze aus einem erweiterten Kontext zu betrachten, so, wie es in den Akasha-Interviews vielfach beschrieben wird.

Ein Erlebnis kann sich im Moment absolut existenziell anfühlen und trotzdem später – aus einer erweiterten Perspektive – anders eingeordnet werden, ohne dass es dadurch entwertet wird.

Ein Beispiel: Ein Kind erlebt etwas als Katastrophe, das für den Erwachsenen später kaum noch Gewicht hat. Damals war es real und prägend, aber die Einordnung verändert sich mit der Perspektive.

So ähnlich beschreiben es die Akasha-Interviews für den Tod. Das Leben fühlt sich dann eher wie eine sehr intensive, lange Erfahrung an, die das Bewusstsein geprägt hat. Jedoch ohne die gleiche emotionale Schwere, die während des Erlebens vorhanden war.

Deswegen ist keine Erfahrung später unbedeutend, sondern etwas, das real war, aber nicht dauerhaft in der gleichen Form bewertet wird.

Avatar von Brigitte PH

Ich bin Dir dankbar für Deine ausführlichen Antworten.

Avatar von Brigitte PH

Ja, das ist nachvollziehbar. Was den Wunsch angeht, bei der (nächsten) Inkarnation eine bestimmte Erfahrung zu machen, ist die einzige Brücke, über die ich gehen kann, die Vorstellung, dass jemand, der sich nicht mehr körperlich wahrnimmt, nicht einschätzen kann, wie sich das dann anfühlen wird (physisch und psychisch), z. B. misshandelt zu werden.

Avatar von Monika LaraAna

Liebe Brigitte, für den Fall, dass du anfängst die Akasha Interviews zu lesen, kannst du über die Zeit einige faszinierende neue Erkenntnisse und Gedanken über viele spirituelle Themen wie Reinkarnation entdecken und für dich entwickeln.

Viel Freude und viele schöne Schauer, die einem bei intensiven Erkenntnissen durch den Körper fahren.

Avatar von Brigitte PH

Du erwähnst immer wieder “Akasha-Interviews”. Sind die entstanden, indem Du die Akasha-Chronik für KlientInnen und/oder für Dich geöffnet hast?

Avatar von Frank Hafer

Gute Frage 🙂

Es gibt Medien, die klassische „Readings“ durchführen. Das ist auch gut so, aber nicht der Bereich, in dem ich tätig bin.

Ich beschäftige mich hauptsächlich mit Fragen, die mich selbst wirklich interessieren. Meistens Themen, die eher das größere Ganze betreffen.

Die Interviews sind im Kern strukturierte Frage-Antwort-Gespräche, die ich über einen längeren Zeitraum mit meiner geistigen Gegenstelle geführt und dokumentiert habe.

Der Begriff „Akasha“ ist dabei eher eine Einordnung bzw. ein Arbeitsbegriff, weil die Inhalte thematisch oft in die Richtung gehen, die man mit der sogenannten Akasha-Chronik verbindet . Also grundlegende Fragen zu Bewusstsein, Leben, Tod usw.

Es ist aber kein klassisches „Reading“ für einzelne Personen, sondern eher ein kontinuierlicher Erkenntnisprozess über viele Themen hinweg.

Auf meiner Website https://akasha-interview.de/ habe ich bis heute über 1000 dieser Gespräche als Wissensdatenbank hinterlegt, und jede Woche kommt ein neuer Eintrag hinzu.

Die ersten 600 Fragen und Antworten sind frei zugänglich. Alle darauffolgenden Inhalte sind Teil eines kostenpflichtigen Abonnements, über das ich meine Arbeit finanziere.

Hier bei Substack versuche ich, einige dieser Inhalte in einer weniger formalen und technischen Form aufzubereiten. Dabei achte ich bewusst darauf, möglichst wenige Begriffe zu verwenden, die missverstanden oder fehlinterpretiert werden könnten.

Avatar von Brigitte PH

Ist Dein Gegenüber dann grundsätzlich die Instanz, die Du als “oberschwelliges Bewusstsein” bezeichnest? - Sorry wegen der Fragen, aber ich finde das total faszinierend, - das, was Du beschreibst und spirituelle/existenzielle Fragen generell.

Avatar von Frank Hafer

Genau, meine geistige Gegenstelle hat sich später als das oberschwellige Bewusstsein von mir offenbart. Aber erst nach vielen übergebenen Informationen konnte ich verstehen, was das oberschwellige Bewusstsein überhaupt ist. 

Schau dich gerne auf meiner Website um und starte doch mit dem Eintrag A0001, den ich damals im Jahr 2019 als die erste Befragung meiner geistigen Gegenstelle dokumentiert habe. 

Zuerst waren die übergebenen Informationen eher... ausbaufähig. Erst mit dem Voranschreiten der Befragungen zeigte sich darin ein roter Faden. Eine fortlaufende Schulung, bei der die Texte immer mehr Qualität erhielten. Zumindest deute ich das so.